Welcher Fotobox-Anbieter ist der Richtige für mich?

Jeder der schon mal „fotobox mieten“ gegoogelt hat weiß: Es gibt hunderte von Anbietern in ganz Deutschland. Jeder davon hat eine ganz eigene Strategie oder Firmenpolitik. Es gibt Anbieter mit wenigen Boxen oder auch nur einer welche selbst zu den Kunden fahren und die Fotobox selbst aufstellen. Das meist nur in einem gewissen Umkreis und zu tendenziell höheren Kosten. Dann sind da die „Versender“ mit meist vielen Fotoboxen. Aber auch hier gibt es viele Unterschiede und als Kunde fühlt man sich oft erschlagen vom Angebot. Deshalb möchten wir heute mal einen möglichst neutralen und kurzen Ratgeber zu dem Thema bereit stellen. Es geht um die wesentlichen Eckpunkte im Angebot und um eventuelle Fallstricke welche Kunden gern übersehen bzw. schwer zu finden sind.

 

Auf was sollte ich beim Mieten einer Fotobox achten?

Die grundlegenden Fragen die sich Kunden stellen sollten betreffen folgende Leistungen:

  1. Wie kommt die Fotobox zu mir und wieder zurück? Oft ist es so das die Boxen verschickt werden. Allerdings gibt es Unterschiede bei den Versandkosten und den Versanddienstleistern.
  2. Möchte ich die geschossenen Bilder auch drucken? Nicht immer ist im beworbenen Preis auch schon das Ausdrucken der Fotos enthalten.
  3. Wie viele Bilder können für den beworbenen Preis gedruckt werden? Flatrate ist ein dehnbarer Begriff! Einige Anbieter haben im Angebot zwar einen Drucker dabei aber die benötigten Druckmaterialien werden gesondert berechnet.
  4. Sind Verkleidungen/Accessoires enthalten? (wenn ja, was genau) Hier wird oft damit geworben dass z.B. 30 Accessoires enthalten sind. In der Realität bekommt der Kunde dann aber nur Papp-Utensilien welche man sogar noch selbst zusammen kleben muss. Von den beliebten Perücken, Brillen und Hüten fehlt jede Spur.
  5. Sind nur Collagen oder auch Einzelfotos möglich? Die meisten Anbieter bieten ausschließlich 4-er-Collagen zum drucken an. Das liegt daran dass das Drucken für den Anbieter den größten Kostenfaktor darstellt. Wenn ein Kunde immer erst 4 Fotos (+ Countdown) schießen muss wird kann weniger gedruckt werden. Allein der Unterschied zwischen 3er und 4er Collage macht ca. 20% mehr Druckermaterial aus.
  6. Kamera Die meisten Fotoboxen arbeiten heute mit digitalen Kameras bzw. Webcams. Teilweise sind auch DSLR-Kameras verfügbar. Da die kleinen Digi-Cams (wie aus Smartphones) heutzutage aber eine so gute Qualität liefern sind die teuren DSLR-Kameras ein unnötiger Kostenfaktor für die Anbieter.
  7. Website/Auftritt/Kommunikation Wie tritt der Anbieter im Netz auf? Wenn die Website oder die Fotobox schon keinen guten Eindruck macht sollte man auch nicht sehr viel Spaß erwarten.
  8. Preis Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle, sollte aber nicht das Kriterium Nummer 1 sein. „You’ll get what you pay for
  9. Die Bewertungen Eine zuverlässige Aussagequelle stellen die Kundenbewertungen der Fotobox-Anbieter dar. Allerdings gibt es auch hier Anbieter welche mit gewissen „Strategien“ arbeiten. Hat der Anbieter z.B. gar keine Google-Bewertungen ist das meist kein gutes Zeichen. Folgen auf negative Bewertungen spontan viele sehr gute, kann man davon ausgehen das hier manipuliert wird. Ein Bewertungsprofil (mit vielen Bewertungen) welches ausschließlich positive Bewertungen enthält ist ebenfalls wenig glaubwürdig. Es gibt immer mal einen unzufriedenen Kunden. Das kann niemand vermeiden da überall Menschen arbeiten und somit auch mal Fehler gemacht werden. Gute und glaubwürdige Bewertungen kommen meist von Google, Facebook, Trusted Shops oder auch Trustpilot. Es ist mittlerweile so weit gekommen das wenige Anbieter einfach eigene „Bewertungs-Siegel“ erfinden um Kunden zu täuschen.
  10. AGB Hier liegt  wohl der größte Fallstrick für Fotobox-Kunden versteckt. Keiner ließt die AGB durch und jeder muss sie beim Vertragsabschluss akzeptieren. Oft sind hier aber völlig überzogenen Storno-Gebühren oder auch Kosten für den zu späten Rückversand versteckt. Es gibt Anbieter welche nur eine einzige Verschiebung des Termins zu lassen oder vierstellige Selbstbeteiligungen für Beschädigungen an der Fotobox verlangen. Es ist zwar mühsam aber oft sinnvoll einen Blick in die AGB zu werfen.

 

Fazit

Wenn Kunden die oben genannten Punkte beachten sollte den Spaß den eine Fotobox bietet nichts mehr im Wege stehen. Gern nehmen wir hier auch Eure Erfahrungen oder Erweiterungen zu dem Thema auf. Wir von fexobox® müssen uns bei keinem dieser Punkte verstecken und glauben daran das Ehrlichkeit und Kundennähe immer noch die besten Tools für ein erfolgreiches Geschäft sind. Wir haben bei diesem Beitrag versucht möglichst objektiv zu sein aber trotzdem spiegelt der Blog-Artikel nur unsere Meinung wieder. Wir würden uns freuen wenn Du am Ende bei uns landest aber sind auch nicht böse wenn Du dich für eine andere Fotobox entscheidest ;-) Unten kannst du jedenfalls unverbindlich einen Termin reservieren.

 

 

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